Technik

Die Lamellen hängen in einer Oberschiene mit U-Profil. In dieser ist ebenfalls die Aufhänge- und Wandmechanik untergebracht. Bei den Lamellen unterscheidet man zwischen freihängenden und gespannten Vertikaljalousien. Hängen die Lamellen frei, schließen an der Unterseite mit verkleideten Beschwerungsplatten ab. Zur vertikalen Ausrichtung dienen kleine Verbindungsketten.

Bei gespannten Lamellen befindet sich noch eine zweite Führungsschiene auf dem Boden in der die Lamellen eingespannt werden. Geöffnet und geschlossen werden können die Lamellenvorhänge mit einem Schnurzug. Das Wenden der Lamellen erfolgt über eine Endlosperlenkette. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer elektronischen Lösung mit Fernbedienung. Die Lamellen lassen sich bis um 180 Grad drehen (bei gespannten Lamellen 150 Grad), das erlaubt eine optimale Lichtdosierung.

Material

Die Lamellen bestehen meist aus vinylbeschichtetem, textilen Gewebe wie zum Beispiel Naturfasern. Diese sind schrumpfarm, antistatisch und schwer entflammbar. Ebenso kommen kunststoffbeschichtete Glasfasern zum Einsatz. Sollen die Lamellen besonders Feuchtigkeitsresistent und hohen Anforderungen an Hygiene genügen, kann auch Aluminium zur Anwendung kommen.  Den Möglichkeiten der Materialauswahl sind kaum Grenzen gesetzt. Kriterium ist nur das Gewicht der Lamellen.